tramps like us, baby we were born to run...[Bruuuuce1975]

Anmerkung: Wir stellen das Blog jetzt wieder online, um noch ausstehende Korrekturarbeiten abzuschließen.
Ausserdem sollen später Inhalte dieses Blogs in das neue Projekt übernommen werden.

[Arbeitstitel] ukrainisch/russiche Notizen 2016 unter blogger


Mittwoch, 12. November 2014

King City

Memorial Veterans Day

Di.,11.11.14
King City
Ich will wenigstens einen Kaffee, wenn ich schon am frühen Morgen aufstehen muß, also hinein zu Starbucks. Nebenbei den Post von gestern Abend korrigieren und die Bilder sortieren, aber der Computer zickt heute wieder und alles zieht sich fürchterlich in die Länge. Yahoo maps berechnet die Strecke bis nach Templeton mit 174km, ich kalkuliere mit 3 Tagen.  Am Donnerstag habe ich eine Verabredung mit Elaine und Scott. Macht also gute 60km/Tag, aber ich will heute vorlegen, damit ich es am Donnerstag leichter habe.
Um 08:45h ist alles beendet und ich stürze aus dem Kaffeehaus. Jetzt noch dringend Batterien für das Navi, aber ich mache den Fehler, nicht in Marina zu kaufen, sondern will nun endlich los.  Kann alles auch in Salinas besorgt werden. Der Fehler nimmt seinen Lauf.
Salinas vor der Parade
Erstmal in die Gänge kommen. Salinas ist relativ schnell erreicht, der Weg führt von der Reservation road am Flughafen vorbei direkt in die Stadt zu, Alisal road W beginnt an der einen Seite des Ortes und führt einmal quer durch den Ort. Ich weiß, es gibt einen Grocery Outlet und ich hätte gerne meine Lieblingwürstchen, die es gestern nicht gab in Marina. Teriyaki Würste. 
Steinbeck ist in Salinas geboren worden

Alles hat seinen Preis, super Geschmack, 250 Kal./Wurst













Auf der Karte sah die N Mainstreet sehr nah zur Alisal aus. Aber es ist ein verhängnisvoller Fehler.

Ich fahre eine  Ewigkeit, aber mein Laden erscheint nicht, ich setzte mir Ziele, fahre dann doch weiter und schließlich bin ich mehr als 20min von der Alisal entfernt. Und das alles für Würstchen. Ich verplempere die wertvolle Zeit in der Stadt. 
Anne hatte mich davon abbringen wollen, nein, Salinas ist keine schöne Stadt. Lohnt sich einfach nicht.
Aber immerhin ist es der Geburtsort von John Steinbeck. Seine Geschichten spielen in dieser Region.
Und es passiert etwas an diesem Tag, das gab es noch nicht. Ich entdecke einen Dollar Tree, und damit die Hoffnung auf preiswerte Batterien, mache den Umweg und stelle mich an der Kasse an, aber plötzlich bewegt sich nix mehr.
durch das Valley nach King City Soource: google maps
Stattdesssen eilen nun die Verkäufer von Kasse zu Kasse, aber nichts tut weiter sich, es kommt zum Stau vor der Kasse. Der Laden ist anscheinend mitten in einem Latino Wohnviertel zu sein, außer mir scheint kein Weisser in diesem Ladenanwesend. Hey, warum geht es nicht weiter? Die haben ein Problem mit der Elektronik, aber sie arbeiten dran. ...they fix it. Hammer!  mehr als 50 Latinos stehen inzwischen stumm vor den 5 geschlossenen Kassen und warten geduldig darauf, das es irgendwann weitergeht und sie fixen es hoffentlich. Meine Zeit verrinnt.

Es ist die große Geduldsprüfung. 10Minuten tut sich nichts und das kann lang sein vor einer Kasse in einer Schlange, aber niemand erhebt das Wort. Warten, einfach nur warten. Ich frage mich, ob so was in Norddeutschland auch so ruhig abgehen würde. Latinos haben Zeit. Ich will nicht warten und eile zu meinen Teriyaki Würsten. Als ich wiederkomme, ist wieder Normalbetrieb und ich frage die Chefin, was war das? Ach das passiert öfter hier, so was sind hier gewohnt.

Insgesamt hat mich dieser dusselige Umweg gute 90min gekostet. Ich kürze das Besichtigungsprogramm. Das John Steinbeck Haus, Wikipedia.org John Steinbeck das den 1902 in Salinas geborenen Nobelpreisträger ehrt, muß warten. Ich habe kein Buch von John Steinbeck gelesen, historisch betrachtet, weiß ich nur, das seine Romane zur Zeit der großen Depression spielen. Sollte ich wieder in Deutschland sein, werde ich bei Ellinors Klassikern nach Früchte des Zorns suchen. Früchte des Zorns und Jenseits von Eden ist mit James Dean verfilmt worden.
Viel mehr Erinnerung habe ich Janet Joplin, die in ihrem 1970er Klassiker von  Kris Kristofferson Me and Bobby McGee die Stadt erwähnt, ich kenne die Textpassage auswendig… One day up near Salinas, Lord, I let him slip away, he's looking for that home and I hope he finds it...  Wikipedia.org Me and Bobby McGee

Ansonsten bietet Salinas wirklich nicht allzu viel, die Alisal wechselt hinter dem Bahnhof ihr Gesicht, hier beginnen die Siedlungsgebiete der Latinos. Ganze Strassenzüge mit flachen, einfachen Holzhäusern und spanischen Firmennamen. Die East Alisal unterscheidet sich gravierend von der West Alisal, wo die wohl situierten Weissen wohnen. Hohe Mauern, gepflegete Vorgärten. 
Ich entdecke einen Mc Donald und genieße einen Kaffee im ausschließlich von Latinos besuchten Laden. Erste Sprache ist hier spanisch, sowohl an den Tischen, als auch am Tresen. Auch der Ladenleiter spricht spanisch. Ich frage mich, ob es hier irgendwann McDonaldos heißt. 
Nach dem Cafe verlasse ich die Stadt und befinden mich wenige Kilometer südöstlich mitten in den Feldern. Die Alisal durchschneidet die baumlose Landschaft. Felder mit fetten schwarzen Böden rechts und links der Strasse.  In der Ferne sieht man die aufstrebenden Gebirgszüge. Ich bin im Valley angekommen. Es wird sich jetzt für drei Tage nicht mehr ändern. Es scheint der Zeitpunkt der Haupternte zu sein. Die Erdbeerernte ist in vollem Gange, aber auch Kohl ind Zwiebeln sind reif. Erdbeeren im November, in kraftvollen roten Farben.
Hunderte Erntehelfer stehen auf den Geldern. Riesige Johne Deere Maschinen durchqueren die Felder. Landwirtschaft hat hier ein anderes Format. Hier fährt kein Bauer mit einem Doppengespann an mir vorbei, oder wie vielleicht noch im östlichen Europa zu sehen, ein Panjewagen mit Pferd davor. Hier wird geklotzt. Riesige offene Trucks bringen die Ernte in die Lager. Die Sicht reicht über Kilometer in alle Richtungen. Nur wo einige Bäume stehen, existiert eine Farm.
Erdbeerernte
Ein strammer Rückenwind erfasst mich, der Trecker läuft jetzt konstant mehr als 25km/h. Ein herrliches Fahrgefühl stellt sich ein.

Dienstag, 11. November 2014

Monterey-Seaside

....Fischräuber

Mo.,10.11.14
Fischer und Fischräuber
Bike path Monterey-Marina Source: mtycounty.com
Der Himmel ist grau und ich glaube nicht wirklich, das es ein guter Plan ist, ausgerechnet bei diesem Wetter nach Monterey zu fahren. Also zunächst nach Marina zurück, gucken, ob sich in Sachen Warmshowers etwas getan hat. 

Das Ergebnis ist negativ, ich werde mein Zelt weiter brauchen.
BurgerKing bietet zwar Internet, aber keinen Strom. Nach dem Post sind noch zwei Stunden Akku vorhanden. Heute bräuchte ich dringend Strom. Ich sehne mich nach einem Tim Hortons hier in Land der Freien. Jetzt eine gemütliche Ledercouch mit Kamin, statt diesen kitschigen allerwelts Plastikstühlen. An so einem grauen Novembertag schweift die Sehnsucht in das generöse Canada.
Meist Klasse wifi, oft mit Strom und wenn nicht, hatte Canada genug öffentliche Steckdosen. Parkplätze öffentliche Gebäude, Supermärkte alle hatten Steckendosen, hier in Amerika ist das nicht vorhanden. 
Und dann haut mir Gordon auch noch meine BK Besuche um die Ohren. California ist mehr als BurgerKing und McDonalds.
Dummerweise hat auch die Bücherei heute auch noch einen Ruhetag. Und morgen ist Veteran Memorial Day; Amerika dankt dann an seinen Kriegern mit Paraden, den Lebenden und den Toten. Auch geschlossen. Das öffentliche Leben macht Pause.
...da wo die Army einst ausbildete...
Im Gegensatz zu Deutschland ist das Militär in jeder Form in diesem Land viel präsenter. Im Walmart denken sie patriotisch an ihre Krieger mit kleinen Flaggen, man wird aufgefordert für die Veteranen zu donaten, es gibt Städte deren Strassenzüge ihren dienstabsolvierenden Einwohner gewidmet sind und im TV gibt es immer wieder Werbebeiträge über Karriere und Erfolg bei der Army. 
...finden sich heute noch in den Dünen hinterlassene Munitionsbunker

Die Wirklichkeit ist indes zu weilen eine andere. Ich sah oft Veteranen mit Flagge und Pappschild vor den großen Malls sitzen. Auch Amerika hat seine hilfsbedürftigen Exmilitärs.
erobert die Natur das Gebiet zurück
Ich verbringe die ersten 2 Stunden bei BK und husche noch einmal zu Walmart. Wieder zu den Oberbösen, ich sag's ja nicht gerne, ich gehe da im Grunde nur hin, um zu gucken. Alle meine Gastgeber verdrehen verständlicherweise die Augen. Walmart, den Namen auszusprechen allein ist für viele bewußtdenkende Menschen ein NoGo. Erst am Samstag hat Anne mir wieder einen Vortrag über das Verwerfliche an Wamart's Poltik gehalten. Walmart ruiniert unsere Innenstädte. Die rabiate Preispoltik ist für fast niemanden konkurrenzfähig. Recht hat sie. Und doch sind die Store immer gerammelt voll. Walmart ist in vielen Teilen der Bevölkerung akzeptiert.
Monterey, verlassener Werftbetrieb
Ich muß aber auch sagen, das ein ganz normaler Einkauf bei im Grunde immer in irgendwelche Ketten führt, Target, Cosco, Starbucks, Walmart, Macys, in vielen Städten ist das Spektrum immer dasselbe. Die Ketten tauchen in jedem Ort immer wieder neu auf. 
Fischräuber...
Um 10:30h reißt der Himmel plötzlich auf und es entwickelt sich ein heißer Tag. Zeit um nach Monterey zu kommen. In Marina beginnt wie schon erwähnt, ein wunderschöner Radweg immer in der Nähe des Highways, quer durch die Dünenlandschaft. Fort Ord cleanup. 
Monterey Fishermanswharf
Schon vor dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet hier von der Army genutzt, die hier die Ausbildung ihrer GI’s in Fort Ord durchführte. Ehemaliges Fort Ord Nach Schließung im Jahre 1994 sind nur noch wenige Reste des einstmals großen Areals zu sehen. Viele Bereiche der Dünen sind zur Renautrierung für die Öffentlichkeit gesperrt. 
...und Fischer
Heute trägt das Gebiet den Namen Ford Ord Dunes State Park.Ford Ord Dunes State Park 

Montag, 10. November 2014

Monterey Bay, Marina

manchmal darf es auch ein bischen mehr sein

So.,9.11. 
Wetterumschwung vor meinen Augen
Es war nett in Santa Cruz und deshalb ärgert es mich, das ich nicht mal ein Photo von Anne und Eric gemacht habe. Irgendwie in der Fülle der Eindrücke wieder mal verpasst. Heute morgen ist es zu spät. 
Anne ist so begeistert vom Beach Volleyball, das sie an diesem Tag bereits um 07:30h aufbricht, um am Strand ein Feld zu besetzen. Sonntag ist Primetime, nach 08:30h brauchst Du nicht mehr kommen, dann sind alle Plätze besetzt. 
Da es keinen Kaffee gibt, hält mich nichts mehr in der Trevethan street und da BurgerKing nur 2 Blocks entfernt ist, also kurz mal über die Strasse um dort einen Kaffee zu genießen, bevor es auf die Piste geht. 
Alte Eisenbahnbrücke bei Aptos
Ich werde mir fest vornehmen, sobald ich wieder in Deutschland bin, unbedingt mal am Sonntagmorgen um 8:00h zu BurgerKing zu gehen. Es ist ein schwer genießbarer Kaffee um diese Zeit. Und es stellt sich die Frage, ob die Sonntagmorgen Besatzung eine Belästigungszulage ob ihrer Gäste bekommt. Beim öffnen der Tür sind 2 Boys zu sehen, die der Alkohol der letzten 8 Stunden dahingerafft hat. Halb eingeschlafen, den Burger noch in der Hand, glasiger Blick. Der Rest der 8 Gäste ist in schlechten Allgemeinzustand was Haut-und Zahnstatus angeht, krakelt, lallt, irgendwas untereinander. Immer wieder wechselweise vor der Tür, um nach Kippen zu suchen. Nein, ein gemütlicher Sonntagmorgenkaffee ist anders.
Blick in die Bucht von Monterey
Das ist Scary America, Leute die Du um diese Zeit nicht treffen willst, wenn Du bei einem Kaffee über die anstehende Strecke nachdenken willst. 
Surferparadies Manresa Beach State Park
Dann geht’s los und ich werde wieder Zeuge, wie die am gestrigen noch völlig klare Streckenführung bei Google Maps mit der Wirklichkeit kollidiert. Da bei Google maps das Höhenprofil fehlt, entwickelt sich meine ausgesuchte Strecke zu einer anstrengenden Berg und Talfahrt, bis ich die Vororte von Santa Cruz abgeschüttelt habe.
Ja, ich hätte es einfacher haben können und der orginal Bikepath Beschilderung folgen können, aber ich sah durch die andere Streckenführung die Chance einige Km abzukürzen. Leider funktioniert das nicht, wenn die neue, kürzere Strecke nun ein anspruchsvolleres Höhenprofil hat.
Erste Pause am Manresa  State Park. Diese Region ist ein Paradies fur Waveboard Fans.
Dann endlich die San Andreas Road.
Stephen aus Watsonville
Nun folge ich auf verkehrsberuhigter Strecke nach Norden. Es ist eine Fahrt durch eine hochintensive Agrarregion. Die Felder sind mit Folien abgedeckt; meine Vorstellungskraft reicht nicht aus sich vorzustellen, was hier wohl angebaut wird. Es sieht aus wie ein riesiges Spargelanbau Gebiet.
Nach 15km ist plötzlich Schluß die Strasse kreuzt nun einer Ausfallstrasse nach Watsonville. Die Beschilderung hört einfach auf. Kein weiterer Hinweis, wo der Pacific Bikeway nun weitergehen könnte. Ohne Garmin geht gar nichts. 
Und wie ich so auf das Ding starre kommt Stephen von hinten herangefahren. Na, alles ok? Ne, ich weiß wieder mal nicht weiter. Ja, eigentlich brauchst Du nur Du dem Highway 1 folgen, aber erst da hinten, hinter dem Berg lassen sie dich 'rauf. Fahr’ einfach in die Stadt und folge der Mainroad.  

Tatsächlich, die Strasse ist auf dem Garmin als Radweg aufgeführt und führt mich einmal quer durch die Stadt und dann auf denselben Highway, nur gut 8km später.
endlose Lagerhausschluchten in Watsonville
Dann allerdings ist California 1  nur noch ein normaler two lane Highway. 
hinter dem Berg, nun ist der Highway für Biker erlaubt
Und während ich langsam auf die Auffahrt rolle, taucht Mike auf, asiatischer Abstammung, hat sein ganzes Berufsleben als Farmer hier in Watsonville gearbeitet und ist ebenfalls auf Sonntagmorgen Rundtour. Ja, er kennt Lübeck, hat im Sommer eine Ostseekreuzfahrt gemacht. Kopenhagen-St. Petersburg- Stockholm und auch Lübeck, aber es wäre ja irre voller Touristen. Ach ne
Mike aus Watsonville

Mike begleitet mich noch ein Stück und erklärt mir den weiteren Verlauf. So nähere ich mich immer mehr Monterey. 
 
In Moss Landing dann ein riesiger Fischer -und Seglerhafen und ein wenig später so etwas wie Karl's Erdbeerhof, nur auf amerikanisch. 
Ein Fruit Barn am Highway.

Mitten am Highway, eine alte Scheune und schon von weitem locken die Angebote, 10Kiwi für 1$, 2 Melonen für 3$ usw. Berge voller Obst und Gemüse. Ich will eigentlich nur Bananen, aber der Blick schweift über jede Menge bekannte und unbekannte Früchte. 
Fruit Barn, Obst und Gemüse satt
Und bevor ich das Rad abgestellt habe, heißt es wieder Holy Cow,.. Mito aus Hawai hat mich seinem Stapler entdeckt, wir begrüßen uns männlich und er fragt so was wie Alter, was hast Du denn alles geladen? Ich mag das, das wirkt ehrlicher, als diese Schickimicki Sonntags Schönwetter Biker, die mir im vorbeifahren und mir kurz ein oh, heavy load zu rufen. Ja, weiß ich, danke!

Seelöwen Kolonie in Moss Landing
Die witzigste Geschichte, erst später recherchiert, passiert 3km weiter. Die Gemeinde Moss Landing erbaute für 800.000$ einen neuen Pier für Kayaks, der dann allerdings schnell ungefragt von einer bis zu 400 Tieren großen Seelöwenkolonie besetzt wurde. Seitdem haben die Tiere den Pier für sich aquiriert und nicht wieder hergegeben.Wikinews.org Sea lions take over...


Die letzte Begegnung an diesem Tag sind Veronika und Georg aus Stuttgard, die mit dem Fahrrad erst am 18. Oktober gelandet sind. Wir treffen uns am Seitenstreifen, es ist eine herzliche Begegnung 
unter Tourenfahrern, im Verlauf des Tages treffen wir uns öfter.
Veronika und Georg aus Stuttgard
 

Sonntag, 9. November 2014

Santa Cruz-Tag 2

Sa.,8.11.
Charlie Hong Kong
Ein weiterer Tag in Santa Cruz. Das Ausschlafen klappt dennoch nicht. Ich wache früh auf. Schade.
Und Anne und Eric trinken keinen Kaffee. Schon wieder! Also jetzt schnell zu BurgerKing auf die andere Strassenseite oder später in der Stadt?
Hmm, zu Hause können wir alles mögliche vergessen, nichts im Haus haben, aber ich erinnere mich nicht, jemals kaffeelos gewesen zu sein. Kaffee ist ein Muß.

Die beiden verlassen vor mir das Haus und wollen zum Strand zum Volleyball spielen. Ich mache mich auf in die Stadt. Ein langer ausgedehnter Stadtbummel. Als ich den Strand erreiche, sind die Felder weitgehend besetzt. Ein herrlicher Strandtag nimmt seinen Lauf.
Bingles und seine Freundin Abigail sind auch in der Stadt

Das Vergnügungspark hat heute wieder geöffnet, die nostalgische, hölzerne Eisenbahn ist in Betrieb. Den Leuten zusehen, bummeln, Entdeckungen machen. Zurück in der Innenstadt gibt es eine ganze Reihe Strassenmusiker, die die gut gefüllte Innenstadt unterhalten.

Mein gestern in der Front sreet entdeckter Thriftstore hat auch heute Sonderangebotspreise. Anne wird später sagen, jeder Tag ist natürlich ein einmaliger 50%off Tag.
Gegen 15:00h bin ich zurück. Ich brauche noch Zeit, das Zelt muß für Morgen vorbereitet werden; ich will umpacken und einiges aussortieren. Und ich muß die Warmshowers für die nächste Woche planen.

Santa Cruz

Schmuckstück vor der Tür: 1968er VW T2 Samba vor Anne's Haus
Fr.,7.11.
Downhill
Irgendwie sollte es früh losgehen, aber so richtig verstanden warum, habe ich es nicht, ich kann doch nicht bei Anne schon um 10:00h morgens auftauchen.

Wie auch immer, ich habe bereits um 07:00h gepackt. Fertig.
Joe erscheint und erklärt zu meiner Überraschung, ich bringe Dich bis zur Hauptstrasse, dann fahre ich einen Kaffee trinken am Summitstore. Trift sich gut, Kaffee will ich auch. Sprach's und beginnt sein Cannondale auszuladen. Auch Martha erscheint. Wäre jetzt aber wirklich nicht nötig gewesen. Zumal sie beide den Berg wieder hoch müssen.
Joe und Martha
Wenn man denselben Berg mit 52km/h wieder herunter rasen darf,  den man tagszuvor mühsam Meter für Meter hochgefahren ist, kommt automatisch Hochstimmung auf. Im Store ist 15min später schon ordentlich was los. Die Berufstätigen kommen auf dem Weg zur Arbeit auf einen 20Oz Becher vorbei. Einmal Out of Darkness, klingt nach ordentlich Koffein und fettgebackenens Gebäck.
Nach 20min ist Zeit Abschied zu nehmen, ich wäre gerne noch einen Tag geblieben, aber ich habe weitere Verabredungen. Ich rolle die Auffahrt hinab und nun beginnt die fast 10Meilen dauernde Abfahrt nach Soquel, einem inzwischen eingemeindeten Ortsteil von Santa Cruz. Vollgas, Bremsen losgelassen und die Strecke heruntergefegt. Aber die Strecke ist so kurvenreich eng, das ich doch im Gegensatz zu meinen sonstigen Gewohnheiten zwischenbremsen muß.
Homeless Behausungen am Bahndamm
Jeder schwärmt von Santa Cruz und dann kommt man in den Vorort Soquel und der Schock wirkt. Eine gesichtslose 4spurige Strasse, nein,nein, nein, schön ist anders.


Aber das ändert sich, wenn man tapfer durchhält. Nach 6km nähert man sich über den Fluss der Innenstadt und dann wirkt die Stadt plötzlich begeisternd lebendig. Es gibt jede Menge feine Restaurants, eine echte Shoppingmeile, viel Architektur, und eine vergleichsweise große Bücherei mit flottem Internet.
 

Freitag, 7. November 2014

Los Gatos

Skateboards sind äußerst angesagt, hier ein Parkplatz
Do.,6.11.
Quälerei mit Ansage
Ich werde früh wach und erlebe Theresa bereits bei den Vorbereitungen für ihren heutigen Tauchgang. Sie hantiert an schweren Pressluftflaschen und schafft eine große Menge Material ins Auto. Eines ihrer Tauchreviere ist die Bucht vor Monterey. James hat heute Abend ein Eishockeyliga Spiel.

Natürlich ist das stylistisch falsch, auch wenn es Canada noch extremer ist, Eishockey gibt es nicht. Es gibt hier nur Hockey und Fieldhockey, aber das ist was für Mädchen, nordamerikanische Männer spielen Hockey, und Frauen manchmal auch. Viermal die Woche spielt er in unterschiedlichen Vereinen hier in der Bay Arena. Die große Doppelgarage gleicht einem Ausrüstungslager. Einen großen Sauerstoffflaschen Füllapparat für angereicherten Sauerstoff, mehr als ein Dutzend Flaschen, jede Menge Hockeyspielbedarf und dazu mehrere Bikes.

Ich verlasse die Beiden um 08:15h. Es ist bereits muggelig. Ich kann das jeden Tag auf's Neue kaum begreifen. Hamburg 7° Regen, Nebel, Herbstwetter im Depressionsmonat Nr.1 und hier frühmorgens erstklassiges Bikerwetter, blauer Himmel, Regen? Was war das nochmal?
 Von Los Gatos in die Berge Source: losgatosca.gov

James hat gestern die Zahl von 21inches Regen in den letzten 3 Jahren genannt. Er berechnet das mit grob 50cm. Zum Vergleich, Lübeck hat gut 50cm/Jahr, wobei ich das für gefühlt viel zu niedrig halte.

Erste Station Grocery Outlet, noch schnell irgendwas zu essen kaufen, wer weiß wie sich die Sache entwickelt und 4Liter Getränke. Es wird an diesem Tag heiß werden.
Dann geht's raus aus der Stadt.
Heute passiert es endlich. In den letzten Tagen bin immer links von von dem Höhenzug im Tal gefahren, mir war klar irgendwann würde ich über die Berge müssen, um an den Pacific zu kommen, wenn ich nicht bis nach Watsonville im Süden warten würde. Und heute ist die letzte Möglichkeit die Berge zu überqueren.
Die meisten Kollegen nehmen gleich in SF den küstennnahen, einsameren Highway 1 und lassen das Silicon Valley ausfallen.

Die Strecke verläuft zunächst wie gewohnt an endlosen Wohnquartieren, die von einer 4spurigen Strasse pro Richtung zerschnitten werden, In den Kreuzungsbereichen zusätzlich 2 Linksabbiegerspuren mehr. Lawrence Expressway nach Norden. Mit eigener Radspur.
Nach 18km erste Pause in Los Gatos. Eigentlich wohnt Martha auch in Los Gatos, aber eben nur so ungefähr. Sie wohnt in den Bergen und in meiner Unschuld hatte ich sie ausgewählt, weil Los Gatos strategisch so gut klang.
Old Santa Cruz Highway

Bis ich festgestellt habe, das sie außerhalb Los Gatos, gut 20km entfernt wohnt. Nach einem Kaffee beim chinesischen Chevron wird's ernst. Hinter Los Gatos sind es nur noch 2km bis zum Freeway.
In meiner Überheblichkeit frage ich mich, hey Brian, was hast Du? Guter Seitenstreifen zu Beginn, gut, es ist nicht schön, es herrscht viel Verkehr, die Trucks rasen an mir vorbei, aber ich bin immerhin gut 2m neben ihnen.
Wikipedia.org Santa Cruz Mountains
Und überhaupt, es sind nur 5km bis zum Lexington Reservoir. Ich wähne mich bereits oben, dann kommt das, was Brian andeutete, ich fahre alles und jede Strecke, aber auf keinen Fall Hwy 17, unvermittelt im Anstieg um eine langgezogene Rechtskurve ist der Seitenstreifen plötzlich aufgelöst. Einfach weg!

Nun wird's aufregend. Der Fels ist zum greifen nahe, die Trucks auch. Ein Strassenschild kündigt Santa Cruz 20Miles entfernt an. Nur 34km. Eigentlich ein Katzensprung, aber das hier ist Suicid mit Ankündigung. Ich flüchte und lande auf einer Nebenstrasse. Old Santa Cruz road. Die Strasse zieht gewaltig den Berg hinauf. Ein grandioser Anstieg in die Berge. Das GPS zeigt 490Hm an. Es ist heiß, sehr heiß in den Bergen. Einer der Empfehlungen für die HIV Ride Langstreckenfahrt lautet, trinke, bevor Du durstig bist, iss', bevor Du hungrig bist. Wieder einmal vernachlässige ich diese goldene Regel. Von dem alten Highway auf die Gipfelstrasse, die summit road.

Unerwartet in dieser Ecke erreiche ich den Summit store mitten in den Bergen. Zweite Kaffeepause. Von einem richtigen Dorf ist nichts zu sehen, aber der Laden hat eine stattliche Größe und brummt. Im Grunde genommen, weiß ich zu diesem Zeitpunkt nicht genau wo ich bin. Die Gäste am Tisch auf der Terrasse gefragt, Highland way, kennt ihr die Strasse? No, die gibt's hier nicht. Wie heißen die Leute, wo Du hinwillst? Kendall!, Nie gehört. Und das GPS kennt Los Gatos nicht. Das sind Momente, die mich unruhig machen. Kaum aus Los Gatos heraus, scheint die Zivilisation zu verschwinden. Eine absolute ländlich, bergige Gegend, ein paar wenige Häuser rings in den Bergen, eine mördersteile Strecke und die Leute sagen, ne, ich weiß nicht wo das sein soll.
 
Zum Glück kommt einer der Verkäufer hinzu und sagt, fahr' einfach gerade aus. Der Highland way kommt dann irgendwann. Na, wenigstens nicht falsch.

Cupertino

Mi.,5.11.
Haus an Haus
Brian hat auch heute Dienst, so verlasse ich früh mit ihm das Haus. Die nächsten Tage widmet er seinem Sohn und Brian  benutzt deshalb heute das Auto. So ist etwas mehr Zeit und wir stehen gemütlich vor seiner Garage, während ich mich anschicke, das Rad aufzusatteln.

Um den Koffeinbedarf  früh decken, ist die erste Station an diesem Tag nur 500m schon erreicht. Eine Stunde bei McDonalds und schreiben.
Dann geht es Richtung Cupertino. Meine ursprüngliche Planung hat Brian gekippt und mir stattdessen den etwas weiter nördlich verlaufenden Parkway empfohlen. Eine leicht wellige 4spurige Allee mit Mittelstreifen und excellent  ausgebauten Randstreifen. Ich fahre von einer Bungalow Siedlung in die nächste. Es gibt nichts zu sehen, Die Grundstücke sind mit 2m hohen Zäunen zur Strasse hin abgeschirmt. 25km nichts anderes als Wohnsiedlungen. Es gibt keine höheren Häuser, alles Flachbauweise. Mal mit hohen Palmen flankiert, meist an den Schnittpunkten der Kreuzungen mit kleinen Ladenzeilen versehen.

Es ist ein flaches dahinrollen, aber das Bild ändert sich kaum.
Dann Cupertino. Das Tagesziel wird angekündigt. Aber es ändert sich nicht.
Der Ort ist der Firmensitz von Apple, dem wertvollsten Unternehmens der Welt. Am DeAnza Boulevard liegen die Büros. Aber auch hier gibt es ein zurückhaltendes Understatement. Einen übergroßen angebissenen Apfel auf einer hohen Säule, beleuchtet, das gibt es nicht. Die Einfahrten der Gebäude haben ein kleines Schild mit einem bunten Apfel, das war's. Apple hat keine Fahrräder für seine Mitarbeiter. In der Mittagszeit bewegen die Büromitarbeiter zu Fuß. Es ist ganz einfach einen Applebeschäftigten, abgesehen von seinem am Hosenbund baumelden Batch, zu erkennen.
Es eilen ungewöhnlich viele MA mit einem Kaffeebecher in der einen Hand und dem silberfarbenen Macbook in der anderen Hand durch die Strassen.
Ein Foto vom Hauptgebäude Infinity Loop1 und ein Besuch des praktisch in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Applestores, dann verlasse ich das Viertel. Nein, ich wollte kein Apple Shirt für 19$.
Mein heutiger Gastgeber wohnt Via Portefino in unmittelbarer Nähe des Apple Campus. Schon von weitem ist das mit einer hohem Mauer und eindrucksvoller Pforte umfriedete Areal zu sehen. Mediterrane Fassadentöne, viel Schmuckarchitektur an den mehrstöckigen Gebäuden, Doppelgarage. Wenn ich das so mit der Pelzerstrasse vergleiche, schüchtert der Blick ein.
Es ist ja jedesmal spannend, was wohl nach dem klingeln passiert.

Mittwoch, 5. November 2014

Palo Alto-Google+Stanford

Di.,4.11.
Silicon Valley
Als ich um 07:00h das Zimmer verlasse, finde ich Brian draußen im Garten beim blumengießen. Unglaublich, schon wieder voll in Aktion. Ich sehne mich mehr nach einem Kaffee und einer Tageszeitung, als um die Zeit, den Blumen Wasser zu spenden. Seine Begeisterung für das Fahrrad ist an diesem Morgen nicht zu bremsen, also das mit der leichten  Fahrradtour wird nichts, sagt er nüchtern, er hätte gestern noch ein wenig herumgemailt und nun wären sie zu 15, Start ist auf einem Parkplatz nach seinem Dienst.
Brian aus Palo Alto

Also original dann, wenn es dunkel wird. Gute 40 km, 2500ft Höhenmeter, und vielleicht noch danach ein Diner mit allen. Also? ach nee Brian, um nicht zu sagen, bist Du irre? Nein, er meint das ernst. Eine super Idee, ein workout auf dem Rad in der Dunkelheit. Ich finde workouts in der Sauna viel besser, aber meine Gastgeber sind ja völlig fahrradbegeistert.


Völlig unbewegt stellt er fest, das er einmal pro Woche schon mal einen 100Meilen Ritt machen müsste, allein, um in Form zu bleiben. Wie wär's mit 'ner Rolle schlag ich vor, vorallem, man wird nicht naß? Aber Brian lächelt nur müde.

Es findet sich tatsächlich ein Rest Kaffee in seinem Kühlschrank, irgendeine dubiose, italienische Marke, Gott sein dank. Brian trinkt keinen Kaffee und will lieber Ceralien mit Früchten. Das klassische amerikanische Frühstück.
Heute ist genereller Wahltag in den USA und Brian will vor dem Dienst ins Wahllokal, dabei geht es grundsätzlich alles mögliche, ob man Flour ins Trinkwasser mischen sollte, oder Steuern erhöht werden sollen, oder ob der, oder die vielleicht Richter, Staatanwalt, Landrat oder sonstwasweißich werden soll. Seit Wochen sind in den Strassen die Plakete für die Wahl zu sehen, Yes on P oder No on K, ich frage mich dann jedesmal, was wohl P sein kann? Die Wahl findet wie in Deutschland in irgendwelchen Schulgebäuden statt.
Danach geh'ts los, verschärftes Tempo, Brian tritt rein und wir rasen mit 30km/h seinem Job entgegen, warum müssen die bloß immer so rasen? Ich versuche mit einer Hand nebenbei Fotos zu machen. Es herrscht lebhafter bring-die-Schulkinder-in-die-Schule-Verkehr.
Radwege in Palo Alto
Dann sind wir an der Bay. Ich sehe das Wasser und die ersten Schilder tauchen auf. Google. Der Name, an dem in Sachen Internet niemand vorbei kommt. Oder jedenfalls nur knapp. Hier in Palo Alto's Nachbarort Mountain View ist Google Headquarters. Aber ganz ehrlich, man sieht nichts. Da fahre ich an einer der wertvollsten Firmen der Welt vorbei und an den Parkplätzen stehen kanpp metergroße weiße Schilder mit den typischen bunten Bildern.

Wikipedia.org Google Inc.
Also, jede Shelltankstelle oder jeder Walmart in einem Sanierungsgebiet ist auffälliger. Höfliches Understatement. Google Campus, das sind architektonisch unauffällige 4-5stöckige Officegebäude inmitten vieler Bäume in einem parkähnlichen Gelände. Wären da nicht diese überall herumstehenden bunten Fahrräder, das sogenannte G-Bike oder sie bunten Gartenstühle, es könnte jede andere Firmenzentrale sein.

Einzig die auf allen Hauptstrassen auftauchenden großen weissen Google Busse, der G-Bus, weisen auf die besondere Firma hin. Google holt seine Arbeitnehmer aus dem 50km entfernten SF in eigenen Bussen ab. Sie bleiben autark und bieten dem Arbeitnehmer ein fast unablehnbares Angebot.
G-Bus

Mach' Dir keine Sorgen wir bringen Dich hin und wieder zurück, Du mußt nicht auf Züge warten oder dich in deinem Auto durch den Stau quälen. Wir fahren Dich! Natürlich in der erwarteten Gegenleistung, das der Googleaner sich dafür  besser in seine Arbeit einbringen kann. Berühmt geworden sind die Angebote wie Massagen am Arbeitsplatz oder Ölwechsel nebenbei während der Arbeitszeit, sollte man doch mit dem eigenen Auto kommen. Hier also laufen die Fäden zusammen, Geld scheint keine Rolle zuspielen.

Ob meine Daten auch hier in einem Keller zusammenlaufen? nein, lacht Brian, die Surferfarmen sind nicht auf diesem weitläufigen Gelände, sondern irgendwo auf dem flachen Land. Zum Beispiel in Watsonville. Die Grundstückpreise sind für solche Gebäude hier viel zu hoch. Schade!
Wikipedia.org Ames Research Center
Ich sehe Brian davon fahren und am Hauptgate des riesigen NASA Geländes am Moffett Airfield einchecken. Jeden Tag gute 10 Meilen Arbeitsweg an die Bay.

Er arbeitet als technischer Ingenieur für Ames, grob gesagt, einem Betreiber für WIndkanaltests. Ich kann seinen Erklärungen nur schwer folgen, dafür reichen meine technische Vorstellungskraft und vorallem mein englisch einfach nicht aus, aber ich verstehe, sie können ganze Kampfflugzeuge aerodynanischen Strömungstests aller Art aussetzen und testen sowohl für die zivile Luftfahrt, als auch für die Airforce und die Nasa. Es bedarf den Stromverbrauch einer 100.000 Einwohner Stadt, wenn sie online gehen, wie Brian sagt. Vor dem Gebäude steht ein etwas in die Jahre gekommenes 1:3 Modell eines SpaceShuttles. Die gesamte Anlage ist mit dem bloßen Auge nicht zu überblicken, bereits in den 50er Jahren begannen sie mit dem Aufbau des Geländes.

Ebenfalls auch auf dem Gelände ist der Pleiades Supercomputer beheimatet, lange Zeit einer der schnellsten Computer der Welt. Auf dem State Federal Moffett Airfield landen bisweilen die Präsidenten, wenn sie Californien besuchen.
Wikipedia.org Moffett Federal Airfield