tramps like us, baby we were born to run...[Bruuuuce1975]

Anmerkung: Wir stellen das Blog jetzt wieder online, um noch ausstehende Korrekturarbeiten abzuschließen.
Ausserdem sollen später Inhalte dieses Blogs in das neue Projekt übernommen werden.

[Arbeitstitel] ukrainisch/russiche Notizen 2016 unter blogger


Dienstag, 12. November 2013

The ties that bind

That's me, my binding ties

     (...)You packed your bags and all alone you wanna ride,
     You don't want nothin', don't need no one by your side
     You're walkin' tough baby, but you're walkin' blind
      to the ties that bind(...)

                                        The ties that bind, The River album, Bruuuce Springsteen 1978 

und wie immer zählt der Kapellmeister seine Stücke selber an:
[youtube Aufnahme aus dem Winterland, San Francisco 1978]


binding ties[engl.] verbindende Beziehung, gemeint ist die Rückkehrwilligkeit

Im letzten Winter habe ich noch über meinen russischen Visaantrag geschmunzelt.
Original Text Antragshilfe (...) für die Beantragung von Visa für Privat- oder Touristenreise werden bei der Antragstellung Garantien der Rückkehrwilligkeit in den Aufenthaltsstaat verlangt (Nachweis eines regelmäßigen Einkommens durch Arbeits- und Verdienstbescheinigung (...), Registrierung der eigenen Firma, Nachweis von Wohneigentum usw.. 
Für Australier ist sogar noch dramatischer:
(...) Wichtig!
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei dürfen wir Sie in Kenntnis setzen, dass das Beantragungsverfahren von russischen Visa für die Staatsangehörigen von Australien seit dem 15. Juni 2012 aufgrund des Prinzips der Gegenseitigkeit folgenderweise verändert wird. Bei der Ausstellung eines geschäftlichen oder privaten Visums wird zusätzlich zu den bisher geforderten Unterlagen auch eine auf russisch geschriebene und detaillierte Biographie nachgefragt (...) 

Man muß fairerweise sagen, das hat natürlich was mit Gegenseitigkeit zu tun, auch wenn ich, als Antragsteller, nie den Gedanken hätte mich in Russland nieder zulassen, die EU hat dies zuerst als Einreisebestimmung  festgelegt und verlangt. Die Russen haben dann nachgezogen.
Neun Monate später sieht das anders aus. Nun begreife ich, dass auch die USA, für die Erteilung eines B2 Visa's, Binding Ties verlangen. Ja, ich gebe zu, ich hab mir das erheblich einfacher vorgestellt, ein Visum zu bekommen.15$ per Kreditkarte für einen Gesprächstermin und seit 2009 unbedingtes persönliches Erscheinen in der Botschaft mit allen Reiseunterlagen, Binding Ties, etc., ist ersteinmal Pflicht und dann liegt die Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Antragsteller allein im Ermessen des Botschaftsmitarbeiters. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Kein Einspruch möglich. Antragsort für Norddeutsche ist die Botschaft in Berlin.
Und sollte der Antrag abgelehnt werden, bleibt dann nur noch das schon erwähnte VWP, mit ESTA und einem Gespräch am Grenzübergang. Die Literatur nennt etliche unschöne Erfahrungen an Grenzübergängen, natürlich alles nur Einzelfälle und jeder mit einem besonderen Hintergrund. Trotzdem, es bleibt ein schaler Geschmack im Mund zurück. Muß ich mir das antun?
Also meine Binding Ties:   
1. working since 1991 as a male specialist nurse at a  modern anaesthesilogy 15-bed ICU-unit, allways equipted with Dräger Respirator in a modern heart surgery centre at the University Hospital in Lübeck, Germany. Got 1 year of vacation without payment to realise an old dream crossing Canada from east to west and reach Dawson City,YU during my 50th birthday.
2. Since 2001, in the wooden church of Andoya, Vesteralen, Norway, long time happily married, with the most loving wife Ellinor, also a specialist nurse, working on a traumatological Unit at the University hospital in Lübeck.
3. Two children of the first marriage.                                                                                                4. living at Ellinors Ranch
As we were young: 1997















 
  
    

in one of the most beautiful towns of Germany:





Sonntag, 27. Oktober 2013

Family news: Varia Hex

Projekte im Herbst


Varia Hexagon Patchwork
Neben der Arbeit auf Station und dem Winterfest-machen des Gartens: die Apfelernte erbrachte heuer 80 l Most bei der mobilen Satower Mosterei, beschäftigt sich Ellinor nun seit Wochen mit dem Mammutprojekt der Varia-Hex-Decke 200x 240cm. Die Ansammlung aus mehr als 120 aus Dreiecken mit der Hand genähten Hexagons. Was für ein Elan. Neue Stoffe wurden in Prag besorgt Unglaublich, aber in einer absolut touristenfreien Lage in Prag 4, hat Ellinor einen gutbestückten Patchworkladen ausgemacht. Wie die sich da halten? Und preislich attraktiv. Das Nähzimmer ist an manchen Tagen lieber nicht zu betreten...."Vorsicht auf dem Fußboden liegen Stecknadeln...", gleiches gilt selbstredend für das einzig komfortable Sofa im Haus in TV Nähe. Unzählige Stunden an individuellen Hexagons. Hat was, das Auge versucht permanent ein doppeltes Sechseck zu finden.

Weltreisefragen im Herbst


at Fahrräder am Start Den Styrke Proven
Die Zeit rennt
Es ist nicht zu übersehen, die Zeit rennt und noch ist so vieles zu tun. Immerhin die Auslandskrankenversicherung ist nun in trockenen Tüchern, dank Nicola's Recherche habe ich diese Frage klären können. Wer sich damit auseinander setzen möchte, wird feststellen, ganz billig ist der Spaß nicht. Deutsche KV zahlen nicht außerhalb der EU, eine Zusatzzversicherung mußte her und gerade Reisen in die USA/Kanada lassen den Tagessatz schmerzhaft ansteigen. Erhebliche Preisunterschiede konnte ich entdecken und werde nun bei Pax Familienfürsorge (ich glaube, früher firmierten sie unter Bruderhilfe Kassel ) abgeschlossen. Wirklich netter Service meiner Agentin hier in Lübeck, unbedingt empfehlenswert,  keinen Tag später war der Antrag in der Post.
Die Frage, die wir bisher nicht klären konnten, ist, ob, wie und wo Ellinor und ich nächstes Jahr zusammen Urlaub machen können. Wir denken fieberhaft über die Möglichkeit nach, irgendwo ein Treffen zu arrangieren, allein, es klappt einfach nicht. Mal ist Flug in der Saison teuer, mal sind die Herbergern bereits ausgebucht. Banff scheint gestrichen, im Moment überlegen wir Whitehorse/Yu. Wir sind inzwischen spät dran, Ellinor muß ihren Urlaubswunsch für 2014 nächste Woche abgeben.
Das nächste Problem ist die Weiterführung der Reise über Canada hinaus. Eigentlich wollte ich 4 Monate USA anhängen, 90 Tage sind für Deutsche nach dem Waiver Visa Program ohne größere Probleme zu bekommen, aber 4 Monate, man muß sich mit den Regularien nur mal auseinander setzen, dann schlackern einem die Ohren. Als ich dieses Jahr im Sommer mit dem Fahrrad nach St. Petersburg wollte, habe ich noch über den Visa Antrag gelächelt. Was für eine Schikane! Aber im Vergleich zu dem Ton in den Posts der einschlägigen USA Foren war die Russlandreise so easy, überhaupt kein Problem. Inzwischen weiß ich, das Antragsverfahren war gegenüber dem US B2 Visa nur eine Fingerübung. Nein, ich glaube, da verzichte ich lieber auf Visa für das Land-of-the-free.
Zweimal ist auf dem Weg nach Alaska ein kurzer Grenzübertritt möglich und nötig. Wir werden sehen.

Mittwoch, 11. September 2013

Ostböhmen auf der Suche nach der Traktor Fabrik

Retro Blechspielzeug aus Nowy Hradek
Nach drei Tagen in Prag sind wir in die Abgeschiedenheit des Adlergebirges nach Nove Mesto nad Metuji weitergereist, um für wichtige Fragen des Canadaprojects, Lösungen zu finden. Außerdem sind wir auf der Suche nach der Kovap Fabrik, meiner geliebten Trecker, in Novy Hradek, nur wenige km von Nove Mesto, hier in dieser Gegend soll sie sein, wir hoffen eine Besichtigung zu bekommen.
Vor vielen Jahren sind wir auf das Blechspielzeug aufmerksam geworden und hatten uns spontan darin verliebt. Ein wenig unverständlich verkaufen sie ihre Traktoren meist in kleinen Kiosken, abseits der großen Shopping Malls. So war es an der Zeit, den diesjährigen Wanderurlaub mit Fabrikbesichtigung und Factory outlet zu verknüpfen.
Brotzeit mit Moldaublick unterhalb der Prager Burg
Wald-Ausflugslokal Peklo: Naherhohlung mit lokalen Brauereispezialitäten


Offizieller Verkauf: Delmo's Lädchen in Nowy Hradek
Versteckt im Wald das Hinweisschild, juhu, es gibt sie wirklich hier, kaum zu glauben, leider werden Trecker in Semily in der Nähe von Turnov gefertigt. Leider hat das kleine Lädchen im Ort nicht jeden Tag auf; der Grund ist einfach, wir erfahren von seiner Frau, dass der Besitzer des Ladens, der Chefkonstrukteur der Traktoren, erkrankt ist. Wie traurig, nun stehen wir allein im Laden mit seiner Frau und der Schöpfer dieser Werke ist schwer krank. Sie spricht nur wenige Worte deutsch, ob sie "Gute Besserung" verstanden hat, bleibt an diesem Tag unbeantwortet.






Montag, 26. August 2013

Ellinor

Für die beste aller Ehefrauen
Irgendwann hat es angefangen, ich glaube im Jahr 2004 war es, die unstillbare Sucht nach Ausstieg aus dem Alltag, wenigstens für eine gewisse Zeit, auf dem Fahrrad vielleicht, gewürzt mit etwas Abenteuer, ein wenig Thrill, ein wenig Unberechenbarkeit.
Da war klar, dass eine safety Tour in Schweden oder Norwegen einfach nicht mehr ausreichen würde. 
Und so fiel der Blick aufs Baltikum, seit 1993 in die Unabhängigekeit entlassen und 2004 Mitglied der EU.
Von Travemünde innerhalb von ~30h zu erreichen - so nah und doch völlig fremd. 

Mit einer gewissen Rauhheit, Fremdheit und doch geschichtlichen Wurzeln, Ellinor's Vater kommt aus Riga, und einer nicht zu erklärenden Magie des "mal da sein gewesen müssen", zog es mich an und mit einem Kribbeln im Bauch begab ich mich 2005 an Bord der MS Vilnius am Lübecker Lehmann Kai.                                              http://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html. Und dann war alles mit einem Schlag anders, Fahrt mit einem Trucker Schiff, nur wenige Passagiere an Bord, keine Möglichkeit zur Kommunikation, ausschließlich russisch sprechende Menschen an Bord, einziger Beziehungspunkt: Igor, der Stewart mit seinem karzenden Ansagen in deutsch ...werrrte Passagiere...Essen, bis der Teller überquoll.
Mit dem Rad durchs Baltikum, übernachten auf Feldern, im Wald, an Flussläufen, fahren solange bis die Sonne untergeht, schlafen in barer Natur, aufbrechen bei Sonnenaufgang.
Irgendwann entstand die Sucht wieder und wieder einmal im Jahr raus zu müssen, und in jedem Frühjahr nach dem langen Winter wurde das Verlangen immer stärker, bis es Mitte Mai endlich wieder losgehen konnte. Inzwischen ist dei Reiseroute fürchterlich kommerziell geworden. Nun fährt jedermann Richtung Baltikum, die Schiffe sind moderner geworden, Fahrradtour im Baltikum ist In, das Essen kostet heuer extra und Igor ist verschwunden. Mit ihm auch der Hauch von Abenteuer.

Dieses Jahr dann ein weiterer Schritt: allein durch den Leningrader Oblast, nach St.Petersburg. Die Frau reist zeitgleich mit dem Flugzeug nach. Unterwegs in Russland mit 5 Worten russisch auf Lager.

Ellinor hat jedes Mal ja gesagt. Die Freiheit nie in Frage gestellt. Keine "wenns" und "obs". Mit Tränen Augen in Travemünde mich erwartend und doch gewußt, keine 3 Monate, dann wird das Verlangen nach erneuter Reise wieder da sein. Dann muß er wieder los.
Diesmal ist es anders. Keine 2 Wochen, kein Europa, keine lächerlichen Gefahren, wie ethnorussische Verkehrsteilnehmer, fehlende Übernachtungen etc.
Diesmal ist die Natur ein realer ernster Gegner und Ellinor ist in Sorge. Diese Sorge treibt sie um. Da hilft diesmal auch kein "in zwei Wochen bin ich wieder da".
Ein Jahr, möglicherweise eine Zeit lang ohne Kontakt, warum gehen, warum allein gehen, wenn doch hier eigentlich alles erreicht ist. Die Unruhe und Neugierde ist das eine, die Frage des 50. Geburtstag sicher auch wichtig, mein Freund ist nach Lissabon zu seinem Jubiläum geflog(h)en.
Es ist noch etwas Anderes. Oma hat immer gesagt, wenn Du erstmal alt wird.... dann leistest Du Dir das und Du hast ein Haus...  und Du verdienst gut... alles erreicht. Und doch will ich nicht warten,bis ich alt werde. Warten, ob der Traum dann noch zu verwirklichen ist oder die körperlichen Kräfte doch schon nachgelassen haben.
Live now, pay later oder live your dream now before it is too late.
Also jetzt, und jetzt für mich, diese Frage läßt sich leider nicht teilen. Sie muß egoitisch allein beantwortet werden. Willst Du einen Traum wahrmachen, dann tue es, wie Du es für richtig hältst und nehme nicht Rücksicht auf Leute, die Deinen Traum verwässern. 
Und die bester aller Ehefrauen hat das, schweren Herzens, akzeptiert.
Kein Zweifel , ich werde gehen, so ist der Plan, und ich bin im Begriff ihn anzugehen. Ich muß den Schritt gehen, um vor mir zu bestehen. Einmal im Leben diesen Schritt. Das Tor ist weit aufstoßen, der Bauch kribbelt gewaltig und doch es gibt kein zurück. Was dann kommt, ist Wagnis. Ich weiß nicht, wie sich das anfühlt, ein Jahr in der Fremde zu sein, allein zu sein, ohne dem Netz der täglichen Routine zu agieren, ob die Telekommunikation funktioniert, wo ich abends bleibe, ob die gesetzten Ziele realistisch sind.
Es gibt nur ein zurück in die Mittelmäßigkeit, in den Alltag, in die Routine. Ich bin entschlossen den Versuch zu wagen.
live your dream now...

 



Dienstag, 20. August 2013

Blue FoxII

Best Bike store in town
Blue Fox II

Vergeblich sucht man von ihm eine Adresse oder Homepage. Er ist im Internet nur schwer zu finden, aber seine Arbeiten haben einen (fast) legendären Ruf:
Rahmenbauer Hagen Wechsel.

Eigentlich kam von Anfang an nur eins in Frage: ein Wechsel Rahmen.
Ein Stahlrahmen, etwas, was jeder Schmied östlich von Omsk notfalls wieder flicken könnte. Alumium zu schweissen ist eine große Kunst, das gibt schnell Löcher, Alu bricht abrupt, wenn es spröde wird, aus und fertig; bei einem Stahlrahmen ist das anders. Auch haben sie den Ruf trotz Robustheit Unebenheiten besser abzufedern.

Hagen Wechsel, ich kannte diesen Namen schon aus den frühen 80er Jahren, ich glaube, es gab so einen kleinen Laden in der Walderseestrasse in Lübeck, als ich mein erstes MTB kaufen wollte. Und natürlich aus Alumium mit extra fetten Rohren. Aber nicht bei ihm, er fertigte damals schon ausschlißlich Stahlrahmen. 
Nun ist Stahl wieder in und mit dem besten Bike store in town, at-Fahrräder, entstand die Idee ein Rad nach meinen Wünschen zu gestalten. Nix von der Stange, möglichst ohne Kompromisse. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich es endlich in den Händen halten konnte. Und dann war es endlich da.
Ein blauer Traum, außerordentlich stabil für alle Lasten, großzügig dimensioniert und doch mit einer Geometrie entwickelt, die sportiv genug ist und mit qualitativ hochwertigen Komponenten.
Ein echter Traum, derartig elegant und filigran, als wäre es aus einem Stück geformt. Nicht eine Schweissnaht zu sehen, es erinnert an Karbonräder. Einmal drauf gesetzt und es passt; nix ist mehr anzugleichen, Vorbau verändern, etc., es passt einfachwie angegossen! Und ich sage das nicht, weil es aufgrund des Preises nun auch bitteschön passen sollte, nein, auf keinem bisher anderen Rad war das so von Anfang an.Yeah!!!
Blue Fox II

Am Anfang war eine Idee

Bloß nicht zum 50. Geburtstag zu Hause aufwachen
Die alte Idee wieder aufgenommen, nur nicht alt werden, nur nicht 50 Jahre alt werden, nicht den 50.Geburtstag in gewohnter Umgebnung erleben, zur Abeit gehen, feiern, still das Altwerden erleben, nein, es müßte schon etwas Besonderes werden. Ich erinnere mich an meine Großmutter, bei der ich die Sommer meiner Kindheit in Eutin verbrachte. Oft formulierte sie ihre Lebenslinien nach dem Motto, Frank, wenn Du mal groß bist, dann hast Du auch ein Haus, ein schickes Auto, verdienst gut und (...). Es hat nicht hingehauen mit ihren Prophezeiungen und die Bruchlinien in meinem Leben verlaufen diskontinuierlich.

Freiheit zu empfinden, selbstbestimmt sein, wurde früh zu einem Contiuum meines Lebens. In den letzten Jahren häufte sich der bewußte Ausstieg aus dem Alltag für 3 Wochen, mindestens einmal pro Jahr, meistens ins Baltikum, am Morgen nicht wissen, wo man am Abend schläft. Dann die Bekanntschaft zu Johannes aus dem Vogtland, zum ersten Mal getroffen in Irbene/LV, mit seinem T4 aus Kaluga/RU kommend und er erzählte später zwei Abende lang auf dem Campingplatz in Ventspils, zwei Tage vor meiner Rückfahrt nach Travemünde, von seinem wahrgemachten 50.Geburtstag -Traum und der Reise mit dem Oldtimer-Motorrad nach Irkutz, zum Baikal See.

Ja, so etwas müßte es werden. Eine Fahrt nach Sibirien bon Moskau, die M5 immer weiter nach Osten. 5000km nach Osten, hinein in die Weite. Noch einmal etwas ganz Großes machen.

Und daraus entstand die Idee, ein Sabbat-Jahr zu beantragen, ein Rad zu nehmen und in die Einsamkeit zu fahren.
Leider nicht zum Baikal, nicht nach Sibirien, nicht nächstes Jahr, vielleicht irgendwann einmal, vielleicht im nächsten Leben. Meine marginalen russisch Sprachkenntnisse verhindern vorerst eine Reise nach Sibirien.

Stattdessen ein Flug im März 2014 nach Toronto/ON, Canada und der Versuch am 3.September in Dawson City/YU zu sein. Den Alltag für lange Zeit zurück lassen und viel Zeit für mich. Einen Vorrat ansammeln an Erlebnissen und Eindrücken, einen Kredit für das Alter, um davon eine lange Zeit zehren zu können, wenn die Sonne nicht mehr so warm scheint...( frei nach Frederick die Feldmaus)

Davon handelt dieses Blog.


Blue Fox I, Biking the Baltics, 2006, Strand soweit das Auge reicht